Stell dir vor, es sind Wahlen und keiner geht hin!

Weil es gar keine gibt! Da der Nationalrat in Bern eines der wichtigsten politischen Gremien der Schweiz ist, sollen Sie, als Bürgerin oder Bürger, auch die aus Ihrer Sicht richtige Vertretung nach Bern schicken können. Es freut mich deshalb «uwadlich», dass Sie meine Web-Seite besuchen und ich mich Ihnen als Kandidat für den Nationalrat vorstellen darf. Machen Sie sich auf Überraschungen gefasst!


Ich engagiere mich für eine offene, soziale und nachhaltige Gesellschaft.

Zehn Standpunkte

Die soziale Marktwirtschaft ist Garant für unseren Wohlstand. Sie basiert auf Rahmenbedingungen, die sowohl dem innovativen, unternehmerischen Handeln als auch dem sozialen Ausgleich Rechnung tragen. Sie lassen sich mit den vier Leitbegriffen «Selbstverantwortung», «Subsidiarität», «Solidarität» und «Nachhaltigkeit» umschreiben. Zugrunde liegen ihnen die Auffassung von der unantastbaren Würde eines jeden Menschen als Voraussetzung allen wirtschaftlichen und politischen Handelns.

Am wirtschaftlichen Erfolg müssen alle beteiligt werden. Konkret bedeutet dies: Notwendig sind existenzsichernde Löhne für alle. Eine Familie muss von einem 100%-Arbeitspensum leben können.

Flexible Arbeitsformen sind zu fördern, dürfen aber weder bei den Angestellten noch den Betrieben zu prekären Situationen führen. Sie sollen die freie, selbstverantwortete Lebensgestaltung der arbeitenden Menschen und deren Familien ermöglichen. Damit leisten sie auch einen Beitrag zur Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern.

Die Familie ist die Grundlage für die Zukunft unserer Gesellschaft. Deshalb ist ihr Sorge zu tragen. Ein wichtiges Instrument sind die Kinder- und Ausbildungszulagen. Das traditionelle und rechtlich festgeschriebene Familienbild muss der gesellschaftlichen Entwicklung anpasst werden. So sollen Menschen, die dauerhaft zusammengefunden haben und sich auch gegenseitig unterstützen wollen, unabhängig vom Geschlecht eine rechtlich abgesicherte Lebensgemeinschaft bilden können. Die Ehe für alle ist überfällig.

Die soziale Sicherheit ist für alle, und zwar in jeder Lebensphase, durch die Bundesverfassung garantiert. Dabei gelten allgemeinverbindliche Mindest-Standards, die ein Leben in Würde ermöglichen. Im Alter soll der bisherige Lebensstandard gehalten werden können. Damit dieser finanzierbar bleibt, gilt es, das Pensionsalter von Männern und Frauen anzugleichen und gleichzeitig – z. B. zwischen 62 und 70 Jahren – zu flexibilisieren.

Der Zugang zu einer guten Versorgung bei Krankheit und Unfall muss für alle möglich und bezahlbar bleiben. Die Akteure in diesem Bereich – Spitäler, Krankenkassen, Ärzte und Pharmaindustrie – bewegen sich zu wenig. Stattdessen stehen bei ihnen Partikularinteressen im Vordergrund. Dieser Entwicklung muss Einhalt geboten werden. Zwei Grundorientierungen sind entscheidend: Das Gesundheitswesen braucht bei Wahrung der bestehenden Qualität eine höhere Effizienz, also nicht Rationierung, sondern Rationalisierung. Und: Krankenkassenprämien dürfen nicht in die Armut führen. Sie sind auch für mittelständische Familien eine immer grössere Belastung.

Der Klimawandel ist eine Tatsache. Er birgt globale und lebensbedrohende Risiken. Die Erderwärmung muss, soweit sie von Menschen verursacht wird, mit geeigneten Massnahmen gestoppt werden. Dazu gehören die CO2-Abgabe und evt. weitere Lenkungsabgaben. Diese Einnahmen sollen sozialverträglich und gezielt in die Entwicklung nachhaltiger, emissionsarmer Technologien investiert werden. Es gilt: Wachstum dank Klimapolitik.

Der durch weniger Geburten bedingte Rückgang unserer Bevölkerung erfordert eine sorgfältig und langfristig gestaltete Einwanderungs- und Integrationspolitik. Zugleich hat die Schweiz die humanitäre Verpflichtung, schutzbedürftige Menschen aufzunehmen. Die etablierten raschen Verfahren im Asylbereich haben sich bewährt. Dazu beigetragen haben auch rechtlich einwandfreie Prozeduren. Sie dürfen nicht aufgegeben werden.

Jeden zweiten Franken verdient die Schweizer Wirtschaft durch ihre Exporte. Wir sind deshalb auf geregelte Beziehungen mit dem Ausland angewiesen. Austausch, nicht Abschottung, heisst die Devise. Dies gilt insbesondere für die Europäische Union, dem wichtigsten Handelspartner der Schweiz. Die Schweiz braucht deshalb ein Rahmenabkommen. Offene Fragen, die sich vor allem aus der Perspektive des Arbeitnehmerschutzes stellen, sollen geklärt werden. Schliesslich muss die Schweiz ihre Beiträge für die Entwicklungszusammenarbeit und die Bekämpfung des Klimawandels in den Entwicklungsländern substanziell erhöhen, vor allem auch um die Migration aus diesen Ländern zu reduzieren, bzw. zu stoppen.

Wir müssen unserem föderalen und subsidiären Staatsaufbau Sorge tragen. Notwendig ist der Respekt gegenüber der bestehenden, demokratischen Gewaltenteilung und die Achtung gegenüber Andersdenkenden. Gefragt ist Pluralismus statt Populismus.

Warum kandidiere ich für den Nationalrat?

Die Nidwaldnerinnen und Nidwaldner sollen wählen können, ob sie weiterhin vier Jahre durch eine Partei im Nationalrat vertreten sein wollen, die Polarisierung, polemische Ausgrenzungen, Respektlosigkeit gegenüber Andersdenkenden und Abschottung gegenüber dem, was unserem Land Wohlstand bringt, zum Programm hat. Oder ob sie ein neues Kapitel aufschlagen möchten mit einer weltoffenen, auf Lösungen bedachten Vertretung in Bern.


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Über mich

Meine Wurzeln liegen im Engelbergertal, in der Gemeinde Wolfenschiessen. Aufgewachsen in einem kleinen Gewerbebetrieb auf dem Altzellerberg half ich schon früh im Betrieb meiner Eltern und auf dem Bauernhof meines Onkels tatkräftig mit. Mit meiner Frau Rosy Flury Bissig und den beiden inzwischen erwachsenen Töchtern Lea und Prisca leben wir als Familie in Ennetbürgen. Durch meine beruflichen und politischen Interessen sowie die Freizeitaktivitäten bin ich in den Gemeinden und im Kanton seit Jahrzehnten bestens verankert.


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